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Häufig gestellte Fragen

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(eingetragen am 10.11.2015)
Antwort:

Man spricht von Geräten und nicht von Waffen, weil kein "Geschoss durch den Lauf getrieben" wird.
Deshalb unterliegen die Böller auch nur in einem Punkt dem Waffengesetz,
sie müssen in regelmäßigen Abständen ( alle 5 Jahre ) von den Beschussämtern überprüft
und im Fall von Standböllern, Böllerkanonen und Kartuschen auch praktisch beschossen werden.

Zum Böllerschießen sind mehrere Böllergeräte zulässig:

Handböller
Schaftböller (auch Prangerstutzen genannt)
Standböller
Kanonen (Vorderlader- oder Kartuschen-Kanonen.

Hand- und Schaftböller bestehen aus dem Schaft (aus Holz), dem Schloss mit Abzug und Hammer,
dem Piston zur Aufnahme des Anzündhütchens sowie dem Lauf.

Der Standböllert wird wie der Name schon sagt auf den Boden "gestellt"
und der Zündmechanismus (Schlagbolzen und Anzündhütchen) mit einer Abzugsschnur ausgelöst.

Bei den Kanonen sind Vorderlader mit Anzündhütchen-Zündung (Perkussion) sowie
Hinterlader Kanonen mit Kartuschen, die vorher bereits fertig mit Anzündhütchen, Pulver und Korken
geladen werden.

Vorderladerwaffen erhalten einen Waffenbeschuss und sind zum
Böller-oder Salutschiessen nicht zugelassen.
Für diese Fälle ist eine Erlaubnis nach dem
Waffengesetz § 45 für " das Schießen außerhalb geschlossener Schießstätten erforderlich.